Annette Storr

RegieanweisungenBeobachtungen zum allmählichen Verschwinden dramatischer Figuren


188 Seiten (Printausgabe)

Erscheinungsjahr 2009


10,50 

“Meine erste Vermutung, wenn die Subjekte nicht mehr reden können, würden Regieanweisungen wichtig, ist mir fragwürdig geworden, denn ich reiche ja weit zurück, Jahrtausende zurück. Um Subjektmächtigkeit gab es immer schon eine Konkurrenz, einen Streit zwischen Philosophie und Tragödie. Man könnte nun überhaupt dramatische Formen auf dieses Problem beziehen, auch der Naturalismus macht eine Behauptung von Subjektmächtigkeit. Die Philosophie ist sich nicht einig, welchen Subjektbegriff sie zugrundelegt. Man könnte eine Sammlung machen von künstlerischen Formen und historischen Formen, als Arbeit an der Empirie.”
Theo Girshausen

Das Zitat Theo Girshausens liest sich wie eine Regieanweisung zu Annette Storrs Buch, in dem sie Regieanweisungen, Regeln zum Verschwinden dramatischer Figuren in Darstellungsformen wie Literatur, Theorie, Film und Malerei untersucht. Sie schlüsselt die impliziten Szenen von Texten auf oder bereitet Texten eigene Bühnen, in Form von Essay, Montage oder Kaspertheater.

  • Broschur
    ISBN: 978-3-938880-25-8
    10,50