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  Du hast mich also totgeschossen?


Du hast mich also totgeschossen?
Paul Scheerbart
Du hast mich also totgeschossen?

Unbekannte Texte. Gesammelt und herausgegeben von Detlef Thiel


Hardcover, 410 Seiten

ISBN: 978-3-96824-005-3

38,00 €
Erhältlich im Buchhandel.





Inhaltsverzeichnis

Leseprobe


Zum Buch

Neues von Paul Scheerbart, zum ersten Mal seit 25 Jahren. 61 Texte aus dem Zeitraum 1890 bis 1914, die sich bislang den Spezialisten entzogen und das gesamte Themenspektrum des umtriebigen Schriftstellers und Gelehrten entfalten: Kunst-, Literatur-, Kulturkritik; das Programm Phantastik; Stadtplanung, Wohn-kultur, Glasarchitektur; der Alte Orient; Kosmotheismus und Humorreligion; Antimilitarismus; Entwürfe für ein Zeitungsprojekt; Antworten auf Umfragen im Börsenblatt des deutschen Buchhandels (z. B.: „Rauchen Sie?“; „Muß die Frau klug sein?“; „Schädigt die Verfilmung eines Romans den Absatz des Buches?“). Einige Texte gehören zu Scheerbarts radikalsten. Panpsychismus, lebendiger Kosmos: Aus dieser alten, weit verbreiteten Intuition zog er ökotopische und kulturtheoretische Konsequenzen von brennend globaler Aktualität für heutige „Erdrindenbewohner“.
Dazu teils unbekannte Abbildungen und 70 neu ausgegrabene Dokumente: Rezensionen, Ausstellungs- und Theaterberichte, Anekdoten. Der Herausgeber Detlef Thiel zeigt in der Einleitung, wie Scheerbart Fiktion und Wissenschaft verschmilzt; er stellt die einzelnen Stücke in ihren Werkzusammenhang, nennt konkrete Anlässe und Hintergründe. Beigefügt sind Sacherklärungen zu allen Texten, eine ausführliche Zeittafel sowie eine Bibliographie der Primär- und Sekundärliteratur.



Autor

Paul Scheerbart (1863-1915) veröffentlichte über 30 Bücher, ca. 500 Kunstkritiken, Essays, Erzählungen, Theaterstücke, Gedichte sowie über 200 Zeichnungen, Illustrationen, Vignetten. Befreundet u. a. mit Erich Mühsam, Salomo Friedlaender/Mynona und Bruno Taut, setzte er dem zeitgenössischen Naturalismus eine „Phantastik“ entgegen: freie Erfindung neuer Kunstformen, Neukombination natürlicher Elemente. Mehr als 20 Jahre vor Dada schrieb er Lautgedichte wie das bekannt gewordene Gedicht Lifakûbo iba solla. Seine Bühnenstücke nahmen das abstrakte Theater eines Kandinsky oder Oskar Schlemmer vorweg. Nicht nur Walter Benjamin bewunderte den „Asteroi­denroman“ Lesabéndio. Seine Schrift Glasarchitektur ist ein Klassiker der Architekturtheorie.


Herausgeber

Detlef Thiel, Dr., freier Philosoph in Wiesbaden. Veröffentlichungen u. a.: Über die Genese philosophischer Texte. Studien zu Jacques Derrida (1990); Platons Hypomnemata. Die Genese des Platonismus aus dem Gedächtnis der Schrift (1993); Maßnahmen des Erscheinens. Friedlaender/Mynona im Gespräch mit Schelling, Husserl, Benjamin und Derrida (2012). Mitherausgeber: Salomo Friedlaender/Mynona: Gesammelte Schriften (32 Bände seit 2005; weitere in Vorbereitung), Friedlaender/Mynona Studien (5 Bände), japanische Textsammlungen zu Friedlaender/Mynona (3 Bände).



Buchpräsentation am 12.08.21 in Apolda

Die Paul-Scheerbart-Loge versammelt sich immer nur dann, wenn‘s was Neues gibt!
Und das ist jetzt der Fall. Und zwar am 12. August 2021 um 19:00 Uhr in der Kulturfabrik Apolda, Dr. Külz-Straße 4, 99510 Apolda.

NEU ist, dass soeben ein Gamechanger-Buch erscheinen ist: „Du hast mich also totgeschossen?“ Unbekannte Texte und Materialien von Paul Scheerbart, gesammelt und herausgegeben von Detlef Thiel. (Parodos Verlag, Berlin 2021). Der Herausgeber persönlich wird anwesend sein, um die glitzernden Scheerbart-Fundstücke zu kommentieren, die er aus geheimen Fundgruben von Wien bis Moskau ans Licht gezogen hat. Außerdem hat Detlef Thiel Scheerbart in JAPAN bekannt gemacht.

NEU ist, dass die Künstlerin Jutta Jaenecke-Dykstra direktemang vom Leserausch in den Illustrationsrausch umgestiegen ist. Erst kürzlich ist sie in den Scheerbart-Kosmos eingetaucht, dann aber umso tiefer. In Apolda präsentiert sie erstmals das Ergebnis: eine Serie von farbraffinierten, scheerbartesk inspirierten Miniaturen, die sie auf kostbares JAPAN-Papier gebracht hat. Durch Originalzitate von Scheerbart untersetzt, werden die Bilder auf die große Leinwand der Kulturfabrik projiziert.

NEU ist, dass die Lichtobjekt-Künstlerin Philine Görnandt in der Kulturfabrik Apolda nicht nur ihre eigenen Werke ausstellt, sondern die Gesamtregie des interdisziplinären Atelierhauses übernommen hat. Beständig entwickelt es sich weiter zum Treffpunkt von Kunstschaffenden, Tangotänzerinnen, weltweiten Scheerbart-Freunden und und und ….

Durch die Veranstaltung führt Micky Remann.

Der Einlass ist frei –, besonders für diejenigen, die schon bei der 1. Prunksitzung der Paul-Scheerbart-Loge am 15. Oktober 2015 in der Kulturfabrik Apolda ein Klarsichtschild mit Scheerbart-Namen erhalten haben und es unversehrt vorzeigen können.

Dr. Detlef Thiel, freier Philosoph, Wiesbaden:
„Scheerbart? Dieser lyrikklotzende Kunstzigeuner, Kosmokomiker, Astralhumorist, Antierotiker? Uralter Hut! Was sollen wir in unsrer heutigen Globalkriese mit verkrachten Phantasten von anno Tobak? Eine Neubewertung ist überfällig. Also was wollen Sie mit dem Namen Scheerbart verbinden? Einen erstaunlichen Schriftsteller, der – erbittert und lachend – alle Ressourcen aufbietet für einen kompromißlosen Pazifismus. Einen kosmischen Visionär, der seine Urteilskraft in Wissenschaft und Technik erprobt, seine Phantasie in Literatur und Kunst spielen lässt.“

Jutta Jaenecke-Dykstra, freie Künstlerin, Berlin:
„Wir können die Jahrzehnte zusammenfassen. Die Bildende Kunst wies mir den Weg, ob im Studium oder im Atelier. Die Arbeit an der Tiefdruckpresse war ein ewiger Kampf gegen schwarze Finger, oft einem Sisyphos gleich, dann aber auch wieder beglückend.

Als Sammlerin sind auch "Alte Meister" Mitbewohner unseres Alltags. Die von Meister Michiel van Mierevelt 1615 portraitierte Maria Mollen schaut mit uns abends die Fußball-EM. Und jetzt ist auch noch Herr Scheerbart bei uns eingezogen....“

Micky Remann, freier Impresario, Auerstedt:
„Von allen unbekannten deutschsprachigen Dichtern ist Paul Scheerbart der inzwischen weltbekannteste. Zu Recht!“

Ankündigung als PDF







Frisch gedruckt: Im Namen der Wahrheit. Naturwissenschaft und Monotheismus von Alfred Barth. Infos
Buchpräsentation zur Neuerscheinung von Paul Scheerbart. Das Buch Du hast mich also totgeschossen? wird am 12.08.2021 von der Scheerbart-Loge in Apolda präsentiert. Nähere Infos: Ankündigung als PDF
Frisch gedruckt: Du hast mich also totgeschossen? von Paul Scheerbart. Gesammelt und herausgegeben von Detlef Thiel Infos
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